
Im Foyer des Neustädter Rathauses ist noch bis Sonntag die Fotoausstellung AUS GETRÄUMT des aus Wuppertal stammenden Fotojournalisten Jens Grossmann zu sehen. Gezeigt werden rund 90 Arbeiten, darunter eine digitale Bildpräsentation. Die Schau zog viele Besucherinnen und Besucher an, und Einträge im Gästebuch belegen, dass die Motive bei Betrachtern Eindruck hinterlassen und berühren.
Ausstellung, Öffnungszeiten und Organisation
Die Präsentation wurde vom Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen organisiert und in Kooperation mit dem Eine Welt Laden Hanau gezeigt. Zu sehen ist die Ausstellung täglich von 14 bis 17 Uhr, mittwochs und samstags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Finissage und Gespräch mit dem Fotografen
Die Finissage findet am Samstag, 21. Februar um 13:30 Uhr statt. Jens Grossmann wird an diesem Tag persönlich anwesend sein und Fragen zu seiner Arbeit beantworten.
Motive und fotografischer Ansatz
Grossmann ist seit mehr als zwanzig Jahren für Hilfsorganisationen in Krisen- und Katastrophengebieten unterwegs. In mehr als fünfzig Ländern dokumentierte er Situationen, in denen Menschen mit den Folgen von Krieg, Naturkatastrophen, Vertreibung und Armut konfrontiert sind. Seine Bilder zeigen nicht nur Zerstörung, sondern richten den Blick auf einzelne Menschen und ihre Schicksale.
Wirkung der Bilder
Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen. Selbst Motive, die aus der medialen Berichterstattung bekannt erscheinen, erhalten durch Grossmanns Bildsprache zusätzliche Eindringlichkeit. Die Fotografien veranschaulichen, wie nah globale Krisen auf menschlicher Ebene rücken können, unabhängig von der geografischen Entfernung der Schauplätze.
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