
Wegen der anhaltenden Trockenheit gilt in der Region derzeit Warnstufe 4, die zweithöchste Alarmstufe. Die Stadt appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, bei Aufenthalten im Wald und in Waldnähe besondere Vorsicht walten zu lassen. Mehrere kleinere Waldbrände in der Region zeigten zuletzt, wie schnell sich Feuer auf trockener Vegetation ausbreiten können.
Warum die Gefahr derzeit hoch ist
Die lang andauernde Trockenheit hat die Brennbarkeit von Waldboden und Unterholz deutlich erhöht. Wälder sind nicht nur Lebensräume für Tiere und Pflanzen und wichtige Kohlenstoffspeicher, sie dienen vielen Menschen auch als Erholungsraum. Gerade in trockenen Sommermonaten reicht oft schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarette, um ein Großfeuer zu entfachen.
Geltende Verbote und praktische Hinweise
Aufgrund der hohen Gefährdungsstufe hat HessenForst offenes Feuer im Wald und in dessen Nähe untersagt. Das Verbot umfasst das Entzünden von Lagerfeuern ebenso wie das Rauchen im Wald. Die Stadt bittet außerdem, Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abzustellen, weil heiße Fahrzeugteile Brände auslösen können. Beim Parken sollten Zufahrten und Waldwege freigehalten werden, damit Feuerwehr- und Rettungskräfte im Ernstfall ungehindert anrücken können.
Verhalten bei Entdeckung eines Brandes
Wer ein Feuer bemerkt, sollte den Gefahrenbereich sofort verlassen und die Feuerwehr alarmieren. Die schnelle Meldung an die Einsatzkräfte über die Notrufnummer 112 erhöht die Chancen, ein größeres Feuer zu verhindern. Die Stadt betont, dass die meisten Brandfälle auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen sind und appelliert an Verantwortungsbewusstsein und umsichtiges Verhalten.
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