
Zum Christopher Street Day am Samstag, 30. Mai, hat die Stadt Wiesbaden auf dem Dern’schen Gelände ein Blumenbeet in den Farben des Regenbogens angelegt. Die Anlage ist zunächst so gestaltet, dass das Motiv bereits am Veranstaltungstag gut sichtbar ist. Die Stadtverwaltung betont zugleich, dass die Fläche langfristig als blühende und ökologische Fläche weiterentwickelt werden soll.
Gestaltung und kurzfristige Maßnahmen
Für das Beet kombinierte das Grünflächenamt Stauden mit Sommerblumen. Weil die frisch gesetzten Pflanzen ihre volle Blühwirkung erst in den kommenden Wochen entfalten, wurden einzelne Farbbereiche ergänzend mit gefärbten Holzhäckseln ausgelegt. Nach Angaben der Stadt dienen die Häcksel nicht nur der optischen Herausstellung des Regenbogenmotivs, sondern schützen auch den Boden, halten Feuchtigkeit und unterstützen den Anwuchs der Pflanzen.
Langfristige Planung und ökologische Ziele
Die aktuelle Anlage ist als Auftakt einer dauerhaften Aufwertung der Fläche vorgesehen. Nach der laufenden Vegetationsphase sollen die eingesetzten Pflanzen beidseitig eines Weges als dauerhafte Staudenpflanzung etabliert werden. Ergänzend ist geplant, Teile der Fläche mit einer Blühwiesenmischung einzusäen, um die ökologische Vielfalt zu erhöhen.
Anlass und Bedeutung
Die Stadtführung verbindet die Aktion mit dem Christopher Street Day. Bürgermeisterin Christiane Hinninger erklärte, das Regenbogenbeet stehe dafür, dass in Wiesbaden Vielfalt geschätzt werde und gegenseitiger Respekt und Akzeptanz wichtig seien. Durch die weitere Entwicklung der Bepflanzung solle zudem eine dauerhaft blühende Fläche mit ökologischem Mehrwert entstehen.
Quelle anzeigen

