Neuer Spielplatz im Schlosspark Biebrich umfasst Wasseranlage und inklusives Karussell

Neuer Spielplatz im Schlosspark Biebrich umfasst Wasseranlage und inklusives Karussell
Neuer Spielplatz im Schlosspark Biebrich umfasst Wasseranlage und inklusives Karussell | Bild: Stadt Wiesbaden

Am 14. Juli ist ein neu gestalteter Spielplatz im Schlosspark Biebrich offiziell eröffnet worden. Der Bereich richtet sich an Kinder und Familien und bietet unter anderem eine Wasser und Matsch Anlage, Kletterelemente, Schaukeln, Trampoline sowie ein inklusives Karussell. Besondere Spielobjekte sind ein als Schloss gestalteter Kletterbereich und eine Kutsche.

Ausstattung und Aufenthaltsqualität

Der Spielplatz kombiniert klassische Geräte mit thematischen Elementen. Neben den Spielgeräten wurden Aufenthaltsbereiche für Erwachsene eingerichtet, zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgestellt und neue Bäume sowie weitere Bepflanzungen angelegt. Ein Sonnenschirm sorgt für ergänzenden Schutz vor Sonne, sodass der Platz auch an heißen Tagen als schattige Aufenthaltsmöglichkeit dient.

Beteiligung der Anwohner und inklusives Design

Die Planung des Spielplatzes erfolgte unter Einbeziehung von Kindern, Eltern und weiteren Interessierten. Viele der eingereichten Vorschläge wurden berücksichtigt. Ein Schwerpunkt lag auf Barrierefreiheit und Inklusion, sodass zahlreiche Spielgeräte und Aufenthaltsbereiche bewusst so ausgelegt wurden, dass Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen sie gemeinsam nutzen können.

Städtebaulicher Zusammenhang und Finanzierung

Die Umgestaltung wurde im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Sozialer Zusammenhalt Biebrich Mitte umgesetzt. Die Stadt nennt ein Gesamtvolumen von rund 520 000 Euro. Nach Angaben der Verantwortlichen soll das Projekt die soziale Infrastruktur stärken und die Lebensqualität im Quartier nachhaltig verbessern, indem wohnortnahe, sichere und konsumfreie Begegnungsorte für Familien geschaffen werden.

Die Bürgermeisterin betonte, dass der neue Platz dem dicht besiedelten Stadtteil dringend benötigte Spiel und Aufenthaltsflächen biete und zum fantasievollen Spielen einlade. Die Sozialdezernentin hob hervor, dass das Vorhaben Teil einer größeren Strategie sei, Quartiere nicht nur baulich zu entwickeln, sondern durch Beteiligung die Teilhabe und Nachbarschaft zu stärken.

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